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Pausenhelfer an der Grundschule Steindorf-Albshausen

Rotes Kreuz schult: Keiner ist zu klein, um Helfer zu sein

Es ist große Pause an der Grundschule in Steindorf-Albshausen. Schulkinder hüpfen, klettern, rennen ausgelassen über den Pausenhof. Ein Kind stolpert und fällt - ganz normaler Pausenalltag. Vor allem im Grundschulalter ist der Bewegungsdrang bei Kindern groß und ihre Risikobereitschaft hoch. Sie unterschätzen Gefahren, wodurch leicht Stürze und Unfälle passieren. Gut, wenn dann Pausenhelfer im Einsatz sind.

In speziellen Kursen lehrt das das Rote Kreuz Wetzlar bereits Kindern ab dem Vorschulalter die Grundlagen der Ersten Hilfe. Das Pausenhelferprojekt an der Grundschule in Steindorf-Albshausen betreut DRK-Ausbilderin Kerstin Franke Fontinha zusammen mit Heike Köndgen. Sie ist Lehrerin an der Schule, Krankenschwester und hat in der Vergangenheit bereits einen Schulsanitätsdienst gegründet und geleitet. Heike Köndgen ist überzeugt: „Kinder, die lernen Verletzungen zu versorgen, sind sich und anderen gegenüber aufmerksamer“.
 

DRK-Ausbildungsleiter Nico Dietrich erklärt anschaulich die Ausstattung des Rettungswagens.

Seit Februar lernen die Pausenhelfer an der Grundschule einmal pro Woche während des Sachkundeunterrichts Inhalte aus der Ersten Hilfe. Die Drittklässler sind bereits geschult, um zu trösten und Wunden zu versorgen. Aber auch die Schocklage und die stabile Seitenlage beherrschen sie inzwischen und sie sind imstande, im Ernstfall den Notruf abzusetzen. Auch die Eltern werden „mit ins Boot genommen“. Als Hausaufgabe üben die Kinder mit ihnen die stabile Seitenlage. Das wiederum spornt den einen oder anderen Erwachsenen an, seine Erste-Hilfe-Kenntnisse aufzufrischen.
 

Spielerisch werden die Rettungsmittel erkundet und somit Ängste abgebaut.

Rund 40 Schülerinnen und Schüler sind mit großer Ernsthaftigkeit und Begeisterung bei der Sache. Achmed und sein Freund Sami sind sich einig. „Man muss helfen. Ganz egal ob ein Kind oder ein Erwachsener Hilfe braucht.“ Schulleiter Roland Schäfer war von Anfang an von der Idee begeistert und freut sich über die Unterstützung des Roten Kreuzes. „Seit es die Pausenhelfer gibt, hat sich die Atmosphäre an der Schule verändert und ist deutlich sicherer geworden“, meint Schäfer. Zukünftig werden die Helfer nicht nur die Lehrkräfte in den Pausen unterstützen, sondern bei Ausflügen und Bundesjugendspielen zum Einsatz kommen.

Für die entsprechende Ausrüstung überreichte Kerstin Franke Fontinha zwei mit Erste-Hilfe-Materialien gefüllte Rucksäcke, die die Pausenhelfer sofort begeistert unter die Lupe nahmen. Ein besonderes „Highlight“ war die Ankunft eines echten Rettungswagens. DRK-Ausbildungsleiter Nico Dietrich erklärte dem Nachwuchs ganz genau die Rettungsmittel. Anfassen und ausprobieren war ausdrücklich gewünscht. Zum Abschluss durften Blaulicht und Martinshorn natürlich nicht fehlen.