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DRK-Wetzlar bildet Notfallsanitäter aus

Teamarbeit fürs Leben

Das Rote Kreuz Wetzlar wünscht den zukünftigen Notfallsanitätern einen guten Ausbildungsstart (v. l.): Jürgen Müller, Kreisgeschäftsführer, Stefan Kammer, Praxisanleiter, die angehenden Notfallsanitäter Daniel Müller, Jannik Kaiser, Christian Kuska und Reiner Grün, Leiter Rettungsdienst. 

Für Daniel Müller, Christian Kuska und Jannik Kaiser wird es ernst. Heute ist der erste Tag ihrer insgesamt dreijährigen Ausbildung zum Notfallsanitäter. Es ist acht Uhr morgens und die Ausgabe ihrer persönlichen Einsatzkleidung im Materiallager der DRK-Rettungsstation am Hörnsheimer Eck in Wetzlar. Die Rettungsjacken, Hosen und Poloshirts in den einheitlichen DRK-Farben rot-weiß und auch die Sicherheitsschuhe sitzen wie angepasst. Auf einem extra Tisch liegen drei ordentliche Stapel mit der in DRK-blau gehaltenen Schulkleidung für die theoretischen Ausbildungsabschnitte. Für alle drei beginnt heute ein neuer und spannender Lebensabschnitt mit seinen ganz besonderen Herausforderungen, neuen Aufgaben und neuen Erfahrungen. Sie werden in den nächsten drei Jahren in Theorie und Praxis auf die anspruchsvolle Aufgabe eines Notfallsanitäters vorbereitet. Mit dem Ziel, Menschen in Notfallsituationen, bei Tag und bei Nacht, an 365 Tagen im Jahr, schnelle und kompetente Hilfe zu leisten.
 

Gehört zukünftig zu ihren Routineaufgaben: Fahrgestell und Trage im Rettungswagen werden für den nächsten Einsatz vorbereitet.

Für Daniel Müller stand nach seinem Freiwilligen Sozialen Jahr (FSJ) im Mobilen Sozialen Hilfsdienst beim Roten Kreuz in Wetzlar fest, dass er „irgendwie“ Medizin mit Katastrophenschutz in Verbindung bringen will. Die Frage war nur noch das „Wann“ und „Wo“. „Als ich die Ausschreibung für die Ausbildung zum Notfallsanitäter gesehen habe, war mir sofort klar, „das ist es!“, und ich habe mich direkt beworben. Zum Glück mit Erfolg“, sagt Müller und lacht in die Runde. Ihn motiviert, im entscheidenden Augenblick da zu sein und wissen, was zu tun ist. Christian Kuska bringt bereits Vorerfahrungen aus dem Krankentransport mit. Ursprünglich hat er jedoch Groß- und Einzelhandelskaufmann gelernt. Aber auf Dauer konnte er sich einen Bürojob nicht vorstellen. „Ich will mit Menschen arbeiten und es ist ein gutes Gefühl, helfen zu können“. Jannik Kaiser hat sich während „Work und Travel“ im Outback von Australien dafür entschieden, beruflich etwas Sinnvolles mit Menschen tun zu wollen.

So unterschiedlich die Wege zur Ausbildung zum Notfallsanitäter waren, so einig sind sich die drei bei der Motivation für die neue Aufgabe und ihrer Verbundenheit mit dem Roten Kreuz. Für sie ist das Rote Kreuz mehr, wie nur der Rettungsdienst. Die Vielfalt der sozialen Projekte, die Neutralität der Organisation und die lange Tradition des Helfens sind für alle drei eine Auszeichnung und Motivation zugleich.