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Rotes Kreuz bietet berufliche Perspektive

„get to work“ 1. Jobmesse für Geflüchtete der DAK Gesundheit in Wetzlar

Foto (v.l.): Reiner Grün, Leiter des DRK-Rettungsdienstes und Silke Pauli, Notfallsanitäterin informieren auf der DAK-Jobmesse „get to work“

Das Rote Kreuz Wetzlar startete das Jahr 2018 mit einer Ausbildungs- und Beschäftigungsinitiative im Rettungsdienst. Unter dem Motto „Lebensretter gesucht“ wirbt ein abgestimmter Maßnahmeplan um engagierte und motivierte Menschen, die eine verantwortungsvolle Aufgabe in einem anspruchsvollen Arbeitsfeld mit Zukunft suchen. Flyer, Banner und Aufkleber informieren über die verschiedenen Ausbildungswege im Rettungsdienst. Auch für berufliche Quereinsteiger stehen die Beschäftigungsmöglichkeiten gut. Bei fehlenden Qualifikationen, wie zum Beispiel dem Führerschein C1 oder bei der Wohnungssuche ist das Rote Kreuz in Wetzlar behilflich. Gezielte Messeauftritte, wie „get to work“ der DAK Wetzlar mit rund 80 Besuchern bieten zusätzlich die Möglichkeit, direkt und persönlich mit Bewerbern ins Gespräch zu kommen.

Für Reiner Grün, Leiter des DRK-Rettungsdienstes, ist die Mitarbeiterakquise trotz vollem Terminkalender Chefsache und Herzensangelegenheit zugleich. Er selbst ist jahrelang aktiv im Rettungsdienst gefahren und weiß, wovon er spricht, wenn er die vielfältigen Fragen beantwortet. Unterstützung erhält er von Silke Pauli, eine erfahrene Notfallsanitäterin und Praxisanleiterin für die Auszubildenden beim Roten Kreuz in Wetzlar. Rund 15 bis 20 ausführliche Gespräche führen die beiden an diesem Tag - manche Besucher sind  extra aus Friedberg angereist. „Häufig bekommen wir Fragen nach der Dauer und den Inhalten der Ausbildung gestellt. Und vor allen Dingen nach den Chancen auf einen festen Arbeitsvertrag“, berichtet Pauli. Einige der Interessenten verfügen bereits über berufliche Vorerfahrungen im Gesundheitswesen aus ihren Herkunftsländern. Wie der syrische Arzt ohne Anerkennung in Deutschland oder die Krankenschwester, die schon am nächsten Tag ihre Bewerbungsunterlagen abgibt. „Wir sehen uns als internationale Hilfsorganisation und Arbeitgeber in der Verantwortung, geflüchteten Menschen eine dauerhafte Perspektive durch eine gelungene Arbeitsmarktintegration zu bieten“, meint Grün. Das A und O seien gute Deutsch-Sprachkenntnisse in Wort und Schrift. „Für die Ausbildung ist mindestens das Sprachstandniveau B1 erforderlich, besser noch B2“, erläutert Grün und wendet sich wieder dem nächsten Besucher zu.