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Höchste Gremientagung des DRK Hessen in Wetzlar

Staatssekretär Wolfgang Dippel als Ehrengast

Ehrengäste und DRK-Repräsentanten vom Podium (v. l.): Regierungspräsident Dr. Christoph Ullrich, Oberbürgermeister Manfred Wagner, Landrat Wolfgang Schuster, Staatssekretär Dr. Wolfgang Dippel, Dr. Klaus Heuvels - Landesjustitiar im DRK-Landesverband Hessen e.V., Jürgen Christmann, Vizepräsident DRK-Landesverband Hessen e. V., Norbert Södler, Präsident DRK-Landesverband Hessen e. V., Nils Möller Landesgeschäftsführer, Dr. Holger Grothe - Landesschatzmeister im DRK-Landesverband Hessen e.V., Paul-Franz Weil - stv. Landesjustitiar im DRK-Landesverband Hessen e.V., Dr. Peter Wille

Heute eröffnete Norbert Södler, der Präsident des DRK-Landesverbandes Hessen e.V., vor 189 Delegierten aus den hessischen DRK-Kreisverbänden die diesjährige Landesversammlung in Wetzlar, dessen DRK-Kreisverband 2018 sein 150 jähriges Jubiläum feiert.
Als Ehrengäste grüßten Staatssekretär Dr. Wolfgang Dippel aus dem Ministerium für Soziales und Integration, Regierungspräsident Dr. Christof Ullrich, der Landrat des Lahn-Dill-Kreises Wolfgang Schuster, Oberbürgermeister Manfred Wagner und Dr. Peter Wille – Präsident des DRK in Wetzlar.
„Das DRK Hessen ist ein bedeutender Leistungserbringer im Rettungsdienst und im Katastrophenschutz in Hessen und auch weit über die Landesgrenzen hinaus“, betonte der Staatssekretär im Hessischen Ministerium für Soziales und Integration, Dr. Wolfgang Dippel in Wetzlar. „Hessen hat die kürzeste Hilfsfrist aller Flächenländer in Deutschland und der Rettungsdienst bewahrt durch sein schnelles Eingreifen viele Patienten vor bleibenden Schäden und sichert in vielen Fällen sogar das Überleben. Wir sind ständig dabei, die gesamte Rettungskette zu optimieren, d.h. die notwendigen Maßnahmen von der Alarmierung bis zur Behandlung im geeigneten Krankenhaus. Gemeinsam werden wir auch Lösungen für die künftigen Herausforderungen finden“, ergänzte Dr. Dippel.

Landrat Wolfgang Schuster gratulierte dem DRK-Wetzlar in seinem Grußwort zunächst für sein stolzes 150. Jubiläum. Als Landkreis sei man dankbar für die gute Zusammenarbeit im Rettungsdienst, bei Sanitätsdiensten, im Katastrophenschutz, der Seniorenarbeit oder dem Hausnotruf. Auch bei der Versorgung der Flüchtlinge in der Erstaufnahmeeinrichtung für das Land Hessen, sei ohne das Rote Kreuz gar nichts gegangen. Schuster wünschte dem Roten Kreuz auch zukünftig junge Frauen und Männer, die dieses Engagement weiterführen. 

Oberbürgermeister Manfred Wagner zeigte sich stolz, Schirmherr des DRK-Jubiläums in Wetzlar gewesen zu sein. Das habe ihn noch einmal stärker mit den Ideen des Roten Kreuzes und der Botschaft Henry Dunants „Helfen, ohne zu fragen wem“ in Verbindung gebracht. 

Diese Botschaft würde in der heutigen Zeit immer mehr an Bedeutung gewinnen. Ohne Ansehen der Persönlichkeit ginge es darum, Menschen Würde zu geben und in Würde miteinander zu leben und dies verkörpere das Rote Kreuz ganz deutlich. Er richtete folgende Worte an die Delegierten: Das Rote Kreuz trägt mit dazu bei, dass unsere Städte und Gemeinden lebendig sind, Lebenswert haben und den Menschen ein Lebensgefühl vermitteln - Vielen Dank dafür!“. 

Für den Wetzlarer DRK-Präsident Dr. Peter Wille ist die Landesversammlung ein würdiger Abschluss des Rotkreuz-Jubiläumsjahres. Der Kreisverband feierte mit vielen Veranstaltungen bereits das ganze Jahr über die Idee und die Vision des Rotkreuzbegründers Henry Dunant. Man sei stolz auf das Geleistete und schaue vertrauensvoll in die Zukunft, so Wille. Er bedankte sich bei all den Menschen, die sich im Roten Kreuz engagieren. Sie seien die Stütze der Rotkreuzarbeit. Auch künftig werde man vor großen Herausforderungen und auch Chancen stehen. Wille ermutigte dazu, den sozialen Wandel gemeinsam und im Zeichen der Menschlichkeit, zu gestalten.

Alle Ehrengäste bedankten sich für das umfangreiche Engagement der haupt- und ehrenamtlichen Kräfte im DRK Hessen.

Auszeichnung mit DRK-Verdienstmedaille

Im Rahmen der DRK-Landesversammlung überreichte Norbert Södler die Verdienstmedaille des DRK-Landesverbandes Hessen e.V. an Dr. Anna-Elisabeth Strack und Hartmut Lischke – Landesleiter der DRK-Bergwacht Hessen. Frau Dr. Strack scheidet aus der Position der Vorsitzenden des DRK-Landesschiedsgerichtes aus. Ihr Nachfolger Prof. Dr. Wolfgang Voit wurde heute von den Delegierten einstimmig bei drei Enthaltungen gewählt. Er ist Universitätsprofessor für Bürgerliches Recht, Zivilverfahrensrecht und Wirtschaftsrecht an der Philipps-Universität Marburg.
Hartmut Lischke erhielt die Auszeichnung für sein langjähriges Engagement in der DRK-Bergwacht Hessen. Er ist Mitglied im Landesausschuss als Hüttenreferent seit 1997 und war stellvertretender Landesleiter der DRK-Bergwacht ab dem Jahr 2000. Seit 2012 bekleidet er die Spitzenposition als Landesleiter der DRK-Gemeinschaft Bergwacht.

Bei der Landesversammlung in Wetzlar berichtete Präsident Norbert Södler in seinem Tätigkeitsbericht unter anderem über den Fachkräftemangel, die Ausstattung im Katastrophenschutz, den Einsatz der DRK- Haupt- und Ehrenamtlichen sowie zahlreiche Veranstaltungen im DRK Hessen, wie beispielsweise das JRK-Landeszeltlager im Frühsommer 2018.

Die Beschlussfassungen zur Rechnungslegung 2017, den Wirtschaftsplan 2019 und weiteren verbandlichen Beschlussfassungen verliefen einstimmig.

Das Rote Kreuz in Wetzlar

Im DRK-Kreisverband Wetzlar e. V. sind 90 hauptamtliche Mitarbeiter in der Sozialen Arbeit, im Hausnotruf, dem Mobilen Sozialen Hilfsdienst, dem Rettungsdienst und der Breitenausbildung aktiv. In sechs Ortsvereinen, sechs Bereitschaften und dem 2. Betreuungszug des Lahn-Dill-Kreises engagieren sich 390 Ehrenamtliche und leisten im Jahr 11.500 Einsatzstunden. Im Kreisgebiet gibt es jährlich ca. 13 Blutspendetermine mit rund 870 Spendern. Wöchentlich werden 300 Senioren in den Gesundheitsprogrammen bewegt und jährlich reisen 150 Senioren gut betreut mit dem Roten Kreuz Wetzlar. Schulsanitätsdienste machen an acht Schulen Schüler fit in Erster Hilfe.

Das Rote Kreuz in Hessen
Das hessische Rote Kreuz gliedert sich in 37 Kreisverbände und  430 Ortsvereine. Die fünf Gemeinschaften Bereitschaften, Wasserwacht, Bergwacht, Wohlfahrts- und Sozialarbeit sowie das Jugendrotkreuz sind die Elemente des Deutschen Roten Kreuzes in Hessen.
Es gibt insgesamt 17 Rettungshundestaffeln mit 288 Hunden und 321 Mitgliedern  in Hessen. 2017 bewältigten die Staffeln 144 Einsätze in Hessen.

Wir haben 322 Bereitschaften, 210.493 Fördermitglieder, 18.597 aktive Helferinnen und Helfer, darunter 4.720 Jugendrotkreuzmitglieder in 257 JRK-Gruppen. Zudem arbeiten 7.573 hauptamtliche Mitarbeiter im DRK Hessen.