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1000. Hausnotruf-Teilnehmer beim DRK-Wetzlar

Selbstbestimmt und unabhängig in der vertrauten Umgebung leben - und dabei rund um die Uhr die Gewissheit haben, dass im Notfall fachkundige Hilfe kommt. Dieses beruhigende Gefühl haben von Nun an auch die Eheleute Ilse und Heinz Loch aus Aßlar-Bechlingen. Sie sind der 1000. Hausnotruf-Teilnehmer des DRK-Kreisverbandes Wetzlar.

DRK-Kreisgeschäftsführer Jürgen Müller (re.) und Sachgebietsleiter Hausnotruf Erik Jochum (li.) begrüßen das Ehepaar Heinz und Ilse Loch als 1.000 Hausnotruf-Teilnehmer mit einem Blumenstrauß und einem Hausnotruf-Gutschein.

„Hier spricht die Hausnotrufzentrale des Roten Kreuzes. Frau Loch, Sie haben den Alarm ausgelöst - brauchen Sie Hilfe?“. Zum Glück nur ein Probealarm. Ilse und Heinz Loch sitzen gesund und munter am Küchentisch. Mit Erik Jochum, Sachgebietsleiter Hausnotruf beim Roten Kreuz Wetzlar, haben sie ihr neues Hausnotrufgerät getestet. Für die Eheleute und besonders ihre Tochter, die tagsüber arbeitet, war der Hausnotruf eine Entscheidung für mehr Sicherheit im Alltag.

Vor 33 Jahren zog es die Familie vom Vogelsberg nach Bechlingen. In liebevoller Kleinarbeit schufen sie sich hier ein neues Zuhause. „Jetzt wollen wir auch hier bleiben“, bringt es Heinz Loch auf den Punkt. Im Dorfleben sind die Eheleute fest verwurzelt und waren immer im Bechlinger Vereinsleben engagiert. Ihren täglichen Arbeiten in und um das Haus gehen die beiden noch regelmäßig nach. Ganz nach dem Motto „Wer rastet, der rostet“. „Wir sind seit 61 Jahren verheiratet und ein gut eingespieltes Team“, berichtet Heinz Loch. Und seine Frau Ilse nickt zustimmend „Man muss in Bewegung bleiben“. Beiden bedeutet ihre Selbständigkeit viel und sie wollen noch so lange wie möglich in den eigenen vier Wänden wohnen. „Das sind wenigstens noch zehn Jahre“, prophezeit Heinz Loch mit einem verschmitzten Lächeln.

„Wir sind stolz, die 1000er Marke erreicht zu haben und darauf, dass immer mehr Menschen unseren DRK-Hausnotruf zu schätzen wissen. Schließlich gehört der Hausnotruf in Zeiten des demographischen Wandels zu einem beinahe unverzichtbaren Sicherheitsinstrument“, freut sich Jürgen Müller, DRK-Kreisgeschäftsführer.

Familie Loch und Tochter Regina Meißner haben sich bereits im Sommer für den Hausnotruf des Roten Kreuzes interessiert und von einem kostenlosen und unverbindlichen Beratungsgespräch zu Hause Gebrauch gemacht, erinnert sich Jochum. „Aus technischen Gründen war die fachgerechte Installation eines Hausnotrufes nicht möglich und auch ein Notrufsystem mit eingebauter Mobilfunkarte war mangels Netzabdeckung in dem Aßlarer Stadtteil nicht möglich“, so Jochum weiter. Dank der Inbetriebnahme des Mobilfunkmastes am Bechlinger Hochbehälter im Spätsommer, profitiert Familie Loch nun endlich doch vom DRK-Hausnotruf. „Nicht nur die jüngere Generation mit Smartphone und Co. profitiert vom Mobilfunknetz. Eben auch ältere Menschen, wie Familie Loch, die nicht über einen geeigneten Telefon-Festnetzanschluss verfügen, können somit mit einem DRK- Hausnotrufsystem versorgt werden und die ‚Hilfe auf Knopfdruck‘ nutzen“, ergänzt Jochum.

Der Hausnotruf richtet sich an alleinlebende Menschen, an Patienten mit Risikokrankheiten wie beispielsweise Diabetes oder auch an Pflegebedürftige und Menschen mit Behinderungen. Mit einem wasserdichten Handsender, der am Körper getragen wird, kann auf Knopfdruck jederzeit Hilfe gerufen werden. Es wird sofort eine Sprechverbindung zur Hausnotrufzentrale hergestellt. Rund um die Uhr steht ein kompetenter Ansprechpartner der Notrufzentrale zur Verfügung. Er organisiert alle erforderlichen Hilfsmaßnahmen und informiert beispielsweise die zuvor angegebenen Kontaktpersonen, den Hausarzt, den ärztlichen Bereitschaftsdienst (ÄBD) oder den Rettungsdienst. Weitere Serviceleistungen wie die Nutzung des DRK-Hintergrunddienstes mit Schlüsselhinterlegung oder die Option einer Sicherheitsuhr beziehungsweise Tagesmeldungstaste runden das Angebot des Roten Kreuzes ab. „Sicherheitsuhr bedeutet, dass wenn der Teilnehmer sich nicht innerhalb 24 Stunden per Tagestaste meldet, das Notrufgerät automatisch einen Notruf an die Zentrale absetzt. Damit ist ausgeschlossen, dass der Betroffene zum Beispiel nach einem Sturz hilflos in seiner Wohnung liegt“, erklärt Jochum.
Ausführlichere Informationen zum DRK-Hausnotruf und den Möglichkeiten einer etwaigen Kostenübernahme durch die Pflegekasse oder einem sozialen Hilfeträger erhält man direkt beim DRK-Kreisverband Wetzlar, Telefon: 06441 9764-12.