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„Europäischer Tag der 112“

Wer Nichts macht, macht alles falsch!

Am 11.02.2014 ist europäischer Tag des Notrufs – darauf macht das Deutsche Rote Kreuz aufmerksam. „Im Notfall muss es schnell gehen: Erleidet ein Mensch einen Kreislaufstillstand, sinkt seine Überlebenswahrscheinlichkeit ohne Hilfe minütlich um zehn Prozent.“, sagt Günter Ohlig, Leiter des Teams Rettungsdienst im Landesverband Hessen, „der Rettungsdienst ist in Hessen innerhalb von zehn Minuten nach dem Anruf bei der 112 am Einsatzort“.

Das Europäische Parlament, der Rat der Europäischen Union und die EU-Kommission haben im Jahr 2009 gemeinsam und aufgrund der im Datum enthaltenen Notrufnummer (11.2.) den 11. Februar zum jährlichen Europäischen Tag des Notrufs 112 erklärt, um die europaweite Gültigkeit des Euronotrufs 112 bekannter zu machen.

Die große Unbekannte
Dass die 112 als EU-weite Notrufnummer gilt, ist eher unbekannt: 2013 wussten im EU-Durchschnitt nur 27 Prozent (in Deutschland nur 17 Prozent), dass es eine EU-weite Notrufnummer gibt.

Die Alarmierung mit einer einheitlichen Notrufnummer hat viele Vorteile: Die Bürgerinnen und Bürger müssen sich nur noch die Nummer 112 merken, die auch in Mobilfunknetzen gebühren- und vorwahlfrei ist. Durch die Zusammenführung der bisher getrennten Alarmierungen von Feuerwehr und Rettungsdienst können gezielt und schnell die Einsatzkräfte verständigt werden, die bei Unglücksfällen am wirksamsten helfen können. Dadurch werden auch Übermittlungsfehler und Verzögerungen vermieden.


Die einheitliche Notrufnummer 112 kann aber nur dann helfen, wenn die Menschen sie auch kennen. Günter Ohlig erklärt, wie ein Notruf ablaufen sollte: „Bei Unfällen und Lebensgefahr gilt, den Notruf 112 zu wählen. Die Mitarbeiter der Leitstelle fragen die wichtigsten Daten ab: Wo ist etwas geschehen? Wer ruft an? Was ist geschehen? Wie viele Personen sind betroffen? Welche Art der Erkrankung oder Verletzung liegt vor?“. Danach sollte man nicht auflegen, sondern Rückfragen der Leitstelle abwarten.

Bis Hilfe da ist gilt, genau wie bei der Ersten Hilfe: nur wer Nichts macht, macht einen Fehler.